Als Verrückter bin ich anders normal
Epilog
„Eine Wissenschaft kann jeder erlernen, wenn auch der eine mit mehr, der andere mit weniger Mühe. Aber von der Kunst erhält jeder nur so viel, als er, nur unentwickelt, mitbringt. Denn die Kunst hat es nicht, wie die Wissenschaft, bloß mit der Vernunft zu tun, sondern mit dem inneren Wesen des Menschen, und da gilt jeder nur so viel, als er wirklich ist. Eben dies wird nun der Fall sein mit meiner Philosophie; denn es wird eben Philosophie als Kunst sein. Jeder wird davon genau so viel verstehen als er selbst wert ist: im ganzen wird sie daher wenigen wirklich gefallen, und wird paucorum bomi-num* sein, was ein großer Lobspruch ist.“ Dieser Erkenntnis von Arthur Schopenhauer möchte ich noch ein Zitat von Sir Arthur Eddington hinzufügen: „Wir haben bestimmte Vorurteile über unsere Lokali-sierung im Raum, die von affenähnlichen Vorfahren an uns überliefert wurden.“
Zugrundeliegende Definitionen
analog: gleich wie, vergleichbar mit, gleichartig, übereinstimmend mit
Aspekt: Betrachtungsweise, Perspektive der Anschauung
Attribut: Eigenschaft, Wesensmerkmal, Besonderheit
Collage: die Konfiguration einzelner Elemente zu einer visuellen Gestalt
egog: das Ich betreffend, auf das Ich bezogen
extrazerebral: außerhalb des physischen Gehirns befindlich
fokussiert: ohne Ablenkung aufmerksam und konzentriert ein
Formierung: wenn sich etwas zusammenfügt (zusammengefügt wird)
foveal: Ort des schärfsten Sehens der Netzhaut
Freiheitsgrad: der Grad von Abhängigkeit in einem und von einem System
geistig: das Materie strukturierende und konfigurierende Prinzip
generieren: herbeiführen und ermöglichen
gegenständlich: die begrifflich benennbare Wahrnehmung von Objekten
gegenstandsfrei: das dem Seienden zugrundeliegende Wesen von Beziehung
Gehirn: physische Dimension des zerebralen Es; auch: dessen physisch-psychisch-geistige Einheit
Gestalt: die Wahrnehmung eines Zustands konfigurierter Elementarteilchen
interdependent: alles hängt mit allem zusammen und wirkt aufeinander ein
intrazerebral: Effekte innerhalb des physischen Gehirns
defokussiert: ein Zustand ausgedehnter Wahrnehmung
dependent: von etwas abhängig sein
dissonant: das Empfinden mangelnder Übereinstimmung
harmonikal: wenn mehrere unterschiedliche Empfindungen aufeinander Bezug nehmen
hypnoid: ein defokussierter Zustand des Ich
ideodynamisch: Mikrobewegungen, die vom Ich nicht kontrolliert werden
ideosensorisch: Empfindungen, die vom Ich nicht kontrolliert werden
Inferior: gering entwickelter untergeordneter Zustand
inhärent: beinhaltend, bzw. zugehörig sein
instantan: wenn etwas augenblicklich und ohne Kausalursache vorhanden ist
Interdependenz: gegenseitige Abhängigkeit, das eine benötigt das andere
intrazerebral: die Effekte und Prozesse des physisch-psychisch-geistigen Gehirns
kausal: wenn etwas Vergangenes die Ursache für etwas Gegenwärtiges ist
koexistent: ein gleichzeitiges Vorhandensein verschiedener Phänomene
kohärent: wenn Dinge zusammenhängen und aufeinander Bezug nehmen
koinzident: wenn etwas aufgrund von Analogie mit etwas anderem übereinstimmt
Konfiguration: wenn sich etwas zusammengefügt hat
konsonant: ein Empfinden von Übereinstimmung
Manifest: eine Verdeutlichung, Bekanntmachung und öffentliche Erklärung
Materie: ein Zustand konfigurierter Elementarteilchen, die Illusion von Existenz
materiell: die Illusion, etwas würde ohne geistige Einflüsse existieren
parafoveal: Randbereiche der Netzhaut für ein rezipierendes Sehen
permissiv: durchlässig, zulassend sein, ohne Widerstand, für etwas offen sein
Petroglyphe: prähistorische, in Stein geritzte Zeichen oder Zeichnungen
Phänomenologie: die Lehre von den Erscheinungen dessen was der Fall ist
qualitativ: numerisch nicht bestimmbare Empfindungen
quantitativ: numerisch bestimmbare Mengen
relational: die Abhängigkeit des einen vom anderen
rezipieren: etwas aufnehmen, an etwas teilnehmen, an sich herankommen lassen
Sinn: die Erklärung einer Erfahrung in einem übergeordneten Zusammenhang
subzerebral: dem physischen, psychischen und geistigen Gehirn untergeordnet
suggestiv: der Einfluss aufgrund einer Wirkung
Suprematie: ein den physischen Erklärungen übergeordnetes seelisches Empfinden
superior: höher entwickelter und komplexerer Zustand
Utilitarismus: ausschließlich am materiellen Nutzen und am Zweck orientiert sein
verortet: wenn etwas im geografischen Raum vorhanden und bestimmbar ist
zerebrales Es: die Einheit der physischen, psychischen und geistigen Dimension des Gehirns
Zustandsraum: die Einheit der physisch, psychisch, geistigen Befindlichkeit
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